Der Lomnitzer SV hält sich nach wie vor die Minimalchance auf den Klassenerhalt offen. Zumindest auf eigenem Platz bleibt der LSV auch weiterhin kreisligatauglich. 17 Punkten aus 12 Heimspielen stehen aber nur 4 Zähler aus 14 Auswärtspartien gegenüber. Wahrscheinlich kommt gerade deshalb die Aufholjagd etwas zu spät. Zum Spiel: Die Lomnitzer begannen im Spiel gegen St.Marienstern sehr stark und zeigten in den ersten 20 Minuten durchaus attraktiven Fußball und gingen folgerichtig auch verdient nach einem Treffer von Ricardo Petzold mit 1:0 in Führung. In dieser Phase hätten sich die Gäste aus Panschwitz-Kuckau auch über einen 0:2-Rückstand nicht beschweren dürfen. Doch danach verflachte die Begegnung mit zunehmender Spieldauer. Beim LSV klappte so gut wie gar nichts mehr. Nur der Tatsache dass auch St.Marienstern nach vorne nicht stärker wurde, ist es zu verdanken dass die Führung in die Halbzeitpause gerettet werden konnte. Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Offensiv-Spiel der Gastgeber wenig. Zwar hatte Lomnitz noch eine große Tormöglichkeit und hätte durch Thomas Keil das 2:0 erzielen müssen, doch die Gäste wurden nun zumindest im Mittelfeld die spielbestimmende Mannschaft. Aufgrund dessen musste bis zum Schluss um den Sieg gezittert werden, der letztendlich aufgrund des Verhältnisses der Torchancen durchaus verdient war. Das heute keine Wiederholung des Schwepnitz-Spiels zu erwarten war, dürfte wohl allen klar gewesen sein. Trotzdem hatte man nach dem 1:0 bei einigen Spielern den Eindruck, dass sie dachten die Partie würde wieder ein Selbstläufer werden. Wie dem auch sei, am Ende standen 3 Punkte auf der Haben-Seite und nur diese zählen (hoffentlich noch). Außerdem konnte man beim LSV froh sein, dass die Partie mit 11 Spielern zu Ende gespielt werden konnte. Frank Wagner und vor allem Maik Uschner hätten sich nach ihren Tätlichkeiten eigentlich früher unter die Dusche begeben müssen. Letzterer fehlt im nächsten Spiel gegen Ralbitz-Horka aufgrund seiner 5. Gelben Karte aber trotzdem.