Der Lomnitzer SV unterliegt bei der 2.Mannschaft des SC 1911 Großröhrsdorf verdient mit 0:2 und kann damit die letzten Hoffnungen auf den Klassenerhalt begraben. Nach den guten Leistungen in den letzten Spielen, fiel der LSV heute wieder in die schlechten Zeiten der Hinrunde zurück und bot ein schlechtes, wenn nicht sogar das schlechteste Saisonspiel. Schon vor dem Anpfiff hatte man bei Unterhaltungen den Eindruck, dass sich die Spieler der Wichtigkeit dieser Partie nicht bewusst waren. Die Bestätigung folgte dann prompt auf dem Rasen. Schon nach 11 Minuten nutzten die Gastgeber einen Aussetzer in der Lomnitzer Abwehr zum 1:0-Führungstreffer. Zwar versuchten die Gäste danach etwas mehr nach vorne zu machen, doch spätestens am 16m-Raum der Großröhrsdorfer war Schluss. Die Hausherren konnten in dieser Phase zahlreiche viel versprechende Konterangriffe starten und standen dabei einer meist harmlosen LSV-Abwehr gegenüber, in der zunächst auch noch Torsten Schmidt wegen einer verspäteten Anreise fehlte. Kurz vor der Pause fiel dann schließlich das längst überfällige 2:0 für den SC 1911. Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht allzu viel am Spiel. Zwar schaltete Großröhrsdorf nun deutlich einen Gang zurück, doch beim LSV war zu keiner Zeit erkennbar, dass man hier noch etwas reißen wollte. Die Spieler der Gastgeber konnten das Ergebnis in aller Ruhe über die Zeit bringen und hatten dabei sogar immer wieder Gelegenheiten für Späße mit den Zuschauern oder den eigenen Mitspielern. Die LSV-Fans hatten scheinbar auch schon resigniert und versuchten nur noch den Schiri etwas zu beeinflussen, obwohl dieser eigentlich durchaus souverän gepfiffen hat. Zumindest lag es heute nicht an ihm, dass der Lomnitzer SV dieses Spiel verloren hat. Fazit: Der Sieg geht für Großröhrsdorf auf jeden Fall in Ordnung. Bei Lomnitz klappte heute überhaupt nichts. Selten konnte mal ein Ball über mehrere Stationen gebracht werden. Meist scheiterte es schon bei der Ballannahme. 10 Punkte Rückstand auf Großröhrsdorf und der nicht mal gegebenen Sicherheit dass ein Einholen der Bänderstädter zum Klassenerhalt reicht, lassen dem LSV nun so gut wie kaum noch Chancen offen.