Die Erfolgskurve des LSV zeigt weiter nach oben. Im Heimspiel gegen den SV Laußnitz konnte das Team von Trainer Thomas Mager den 3.Saisonsieg für sich verbuchen. Allerdings sahen die Zuschauer in Lomnitz ein über weite Strecken nicht kreisligawürdiges Punktspiel. Vor allem in der 1.Halbzeit kam bei beiden Mannschaften kaum Spielfluss zustande. Außer einem sehenswerten Schuss der Gäste aus gut 18 Metern, den Maik Sudau glänzend parierte, gab es kaum nennenswerte Tormöglichkeiten. Wie aus heiterem Himmel, obwohl man davon beim heutigen Aprilsturm nicht sprechen konnte, fiel in der Nachspielzeit der 1.Hälfte das 1:0 für den Lomnitzer SV. Rene Scholz, heute endlich mal von Anfang an dabei, holte sich den Ball kurz vor den Händen des Gästekeepers und wurde von ihm zu Fall gebracht. Als die Fans des LSV schon einen Elfmeter forderten, kam der Ball zum freistehenden Thomas Keil, der sich diese Chance nicht nehmen lies und das runde Leder über die Torlinie beförderte. Im zweiten Abschnitt verlagerte sich das Spiel etwas in die Hälfte des LSV, ohne aber von einer Erhöhung der Torgefahr auf Laußnitzer Seite sprechen zu können. Vielmehr lauerten die Hausherren nun auf Konter, die sich schließlich auch boten. Lomnitz stand in der Abwehr weitestgehend sicher und hätte durch konsequenteres Ausnutzen der Konterangriffe auch höher führen können, wenn nicht sogar müssen. Sven Züchner hatte dabei die größte Möglichkeit, doch er traf den Ball freistehend mit dem linken Fuß nicht richtig. Da man beim SV Laußnitz nicht mehr so recht den Eindruck hatte, dass man noch den Ausgleich erzielen will, kam der LSV auch kurz vor dem Ende noch zu einigen Aktionen vor dem Gästetor. Schließlich brachte ein indirekter Freistoß vom Strafraum-Eck in der Schlussminute die endgültige Entscheidung. Sven Züchner flankte in Richtung des langen Pfostens, wo der heraneilende Ricardo Petzold per Kopf das 2:0 erzielte. Fazit: Auch wenn es beim LSV heute spielerisch nicht richtig lief, so geht der Sieg auf jeden Fall in Ordnung. Selten hat man in Lomnitz so einen schwachen Gegner gesehen wie heute. Mit dieser Leistung wird der SV Laußnitz sicher noch mal in den Abstiegskampf geraten, während man beim LSV mit gewonnenem Selbstvertrauen dem 6-Punkte-Spiel in Großröhrsdorf entgegen sehen kann.