Der Lomnitzer SV hat nach einer Durststrecke von 6 Niederlagen in Folge endlich mal wieder einen Punkt für sich verbuchen können. Dies ist die positive Nachricht aus dem Nachholspiel gegen den SV St.Marienstern. Das Heimrecht des Spiels wurde getauscht, da der Platz in Lomnitz nach wie vor unbespielbar ist. Allerdings waren die Verhältnisse in Panschwitz-Kuckau nicht sonderlich besser, so dass ein Fußballspiel heute von vornherein nicht stattfinden konnte. Beim LSV standen heute erstaunlich viele Spieler zur Verfügung. Mit Falk Scholz, Karsten Mai, Steffen Böttcher, Markus Klotsche, Ronny Wendt, Falk Nagora, Thomas Keil und vielleicht noch Andreas Kleiber fehlten nur wenige Spieler, so dass Trainer Thomas Mager heute nur Rene Jurisch, Uwe Kunert und Mirko Lorenz aus der 2.Mannschaft nachnominieren musste. Im Spiel bekam lsv-online.de/ nach 5 Spielen des Fernbleibens allerdings das gewohnte Mannschaftsbild zu sehen. Schiedsrichter-Entscheidungen kommentieren, Nicklichkeiten mit Gegenspielern oder Unmuts-Äußerungen gegenüber Mannschaftskameraden. Zum Spielverlauf: Der LSV begann relativ stark und hatte nach 7 Minuten bereits eine Großchance durch Frank Wagner. Allerdings traf dieser das runde Leder nicht richtig. Die Hausherren waren in der ersten Hälfte keinesfalls überlegen, erspielten sich jedoch die besseren Torchancen. In der 32.Minute war es dann soweit. Ein Mariensterner schoss unhaltbar zum 1:0 ein. Nach dem Seitenwechsel schwand das Gefühl eines Punktgewinns bei den mitgereisten Fans mit zunehmender Spieldauer. Ohne dass der Gastgeber ernsthaft das Spiel bestimmte, kam der LSV kaum noch zu Angriffen. Als die Gäste 7 Minuten vor Schluss doch noch mal eine Druckphase entwickelten, wurde schließlich Ricardo Petzold im Strafraum gefoult, nachdem in der Szene vorher fast ein halbes Dutzend Schüsse oder Schussversuche nichts einbrachten. Den Elfmeter verwandelte Sven Züchner sicher und souverän zum 1:1-Ausgleich. Kurz vor dem Abpfiff wäre sogar fast noch der Führungstreffer für die Lomnitzer gefallen. Doch Torsten Schmidt köpfte den Ball nur in die Fangnetze neben dem Tor, was zunächst nicht von allen LSV-Fans registriert wurde. Dieses 2:1 wäre dann aber des guten zuviel gewesen. Fazit: Beide Mannschaften trennen sich in einem schlechten Kreisligaspiel leistungsgerecht mit 1:1-Unentschieden. Aber Spitzenfußball war ja heute wie bereits erwähnt nicht möglich. Beim LSV wächst die Negativ-Serie somit auf 14 sieglose Spiele in Folge an.