Der Lomnitzer SV befindet sich weiterhin im freien Fall. Was sich lange andeutete wurde nun am vergangenen Sonntag Wirklichkeit. Der LSV ist das neue Schlusslicht in der Kreisliga Kamenz. Im Spiel beim Bezirksklasse-Absteiger DJK Sokol Ralbitz-Horka verloren die letzten 11 zusammengesuchten Spieler zwar erst in der letzten Viertelstunde durch einen unberechtigten Elfmeter das Spiel, doch ein Punktgewinn wäre objektiv betrachtet aufgrund des nicht vorhandenen Angriffsspiels auch nicht verdient gewesen. Die LSV-Abwehr um Neu-Libero Markus Klotsche war wieder mal der einzige Lichtblick bei den Gästen. Lange Zeit verzweifelten die Ralbitzer an der Lomnitzer Hintermannschaft und mussten in der 61.Minute gar den überraschenden 0:1-Rückstand hinnehmen. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Frank Wagner stand Marco Pyrek plötzlich alleine vorm Tor des Gastgebers und hob das runde Leder über den Ralbitzer Keeper hinweg ins Tor. Doch praktisch im Gegenzug konnten die Hausherren durch einen Sonntagsschuss aus gut 30 Metern den Ausgleich erzielen. Und wie es nun mal so ist, verschwört sich in schweren Zeiten alles gegen einen und machte auch beim Schiedsrichter keine Ausnahme. Dieser zeigte 10 Minuten vor Schluss nach einem normalen Zweikampf unberechtigter Weise auf den Elfmeterpunkt. Ralbitz bedankte sich dafür artig und erzielte schließlich den 2:1 Führungstreffer. Nachdem sich Lomnitz danach total aufgegeben hatte, flog noch Falk Scholz mit Gelb/Rot vom Platz und kurz vor Schluss auch noch mal der Ball ins LSV-Tor. Fazit: Ein verdienter Sieg für Ralbitz-Horka und kaum noch Hoffnung für den Lomnitzer SV im Kampf gegen an Abstieg. Die Verletztenliste wird immer länger und zusätzliche Ausfälle durch Platzverweise geben ihr übriges. So wird das leider nichts mehr. Schade!