Damit die 1.Kreisklasse nicht noch mehr in Terminnöte gerät, entschied sich der Lomnitzer SV das Spiel gegen Oßling-Skaska doch auszutragen. Der Sportplatz war, wie sollte es auch anders sein, eine Katastrophe. Auf der einen Hälfte lagen 10 cm Schnee, und auf der anderen Seite war eine tiefe Schlammschicht. Doch beide Mannschaften zeigten am heutigen Tag trotz der miesen Bodenverhältnisse ein ansehnliches und interessantes Kreisklassenspiel. So ging Oßling-Skaska bereits nach 4 Minuten durch einen knallhart und flach geschossen Freistoß aus ca. 20 Metern mit 0:1 in Führung. Dem Lomnitzer Torhüter Andreas Kleiber war bei diesem Schuss die Sicht versperrt, und war somit chancenlos. Doch der LSV ließ sich nicht beeindrucken, und nutze das in den letzen Spielen gewonnene Selbstvertrauen, um einige viel versprechende Angriffe in Richtung Gästetor zu fahren. Rene Scholz erkannte dann in der 19.Minute wie man am heutigen Tag Tore erzielen kann. Er nahm sich einfach das runde Leder, und hämmerte es aus 25 Metern unhaltbar in die Maschen. Doch Lomnitz begab sich nach diesem sehenswerten Ausgleichtreffer unverständlicherweise in einen Tiefschlaf und ließ Oßling somit in der 25.Spielminute wieder in Führung gehen. Ein ebenfalls unhaltbarer Schuss ins lange Eck brachte das 1:2. Nach der Druckphase der Gäste kam Lomnitz wieder zu zwei hundertprozentigen Großchancen. Der beste LSV-Spieler Rene Scholz vergab aber jeweils freistehend vorm Tor. Erst trat er voll in den Schnee, bei der zweiten Chance blieb der Ball einfach in einer Pfütze liegen. In der 54.Minute wurden dann noch einmal die ca. 120 Zuschauer so richtig in Stimmung gebracht, als ein klarer Foulelfmeter zugunsten des LSV nicht gegeben wurde. So kam es wie so oft im Fußball. Die auf den Ausgleich drängende Mannschaft musste nach einem Konterangriff der Gäste schließlich die Entscheidung hinnehmen. Das 1:3 fiel in der 72.Minute. Oßling-Skaska nahm somit unter Beifall der 20 mitgereisten Fans etwas unverdient die 3 Punkte mit aus Lomnitz.