Nach fünf teilweise deutlichen Siegen in Folge, musste der Lomnitzer SV am Samstag einen herben Rückschlag im Aufstiegskampf hinnehmen. Gegen die 2.Mannschaft des SV Haselbachtal kam das Team von Trainer Thomas Mager nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Dabei hatte alles sehr vielversprechend begonnen. Bereits in der 7.Minute brachte Rico Petzold den LSV mit 1:0 in Führung. Nur dem Schiedsrichter war es in der Phase zu verdanken, dass nicht auch noch das 2:0 und 3:0 folgte. Erst verlegte er ein Foulspiel, welches deutlich im Strafraum begangen wurde, aus dem 16er heraus und gab nur Freistoß. Dann pfiff er auch noch einen Treffer von Thomas Keil wegen angeblichen Stürmerfouls zurück, obwohl sich in der besagten Situation nur der Torhüter und ein Abwehrspieler der Gäste in die Quere kamen. Seitdem klappte beim Lomnitzer SV so gut wie überhaupt nichts mehr. Die Mannschaft wurde immer unsicherer und auch von Außen trugen die immer lauter werdenden Unmutsrufe nicht gerade zur moralischen Stabilisierung des Teams bei. Die mit dem Ziel der Schadensbegrenzung angereisten Gäste nutzten schließlich eine Unaufmerksamkeit in der LSV-Abwehr und erzielten nach einer guten halben Stunde den 1:1-Ausgleich. Wer nun dachte dass dieser Gegentreffer die Hausherren endlich wach rütteln würde, der hatte weit gefehlt. Mit zunehmender Spieldauer verschwanden auch die letzten kleinen Anzeichen von Spielfluss und die Hektik in der Lomnitzer Mannschaft steuerte unaufhaltsam ihrem Höhepunkt entgegen. Die Gäste vom SV Haselbachtal standen allerdings mit 8 oder 9 Spielern in der Abwehr und wollten den Punkt mit Mann uns Maus verteidigen. Am Ende gelang ihnen dies schließlich auch, da die LSV-Stürmer die sich trotzdem noch bietenden Torchancen kläglich vergaben. Für den Lomnitzer Sportverein könnte dieser Punktverlust noch ganz bitter werden, da die Verfolger nun näher herangerückt sind und es nächste Woche zum sehr schweren Auswärtsspiel nach Königsbrück geht. Das einzig positive an an der Partie gegen Haselbachtal war, dass sie kaum jemand gesehen hat. Denn am Samstag fanden sich nur sehr wenige Zuschauer auf dem Lomnitzer Sportplatz ein.