Die Kreisliga rückt näher

Falk Scholz - nicht einmal mit doppelter Kraft zu bezwingen

Wintereinbruch Ende Mai in Deutschland – aber weiterhin kein Leistungsbruch beim Lomnitzer SV! Bei ein paar wenigen Grad Celcius über dem Gefrierpunkt gelang dem LSV auch im Auswärtsspiel in Ralbitz ein deutlicher und torreicher Sieg. Ohne den anwesenden Trainer Thomas Mager gingen die Gäste heute verdient mit 5:2 als Sieger vom Platz. Vor allem in der 1.Halbzeit bot der Tabellenzweite eine sehr starke Leistung und ging auch frühzeitig in Führung. Bereits in der 4.Spielminute konnte Sven Züchner einen Elfmeter zum 0:1 verwandeln, da Ricardo Petzold nach einem schönen Pass von Martin Jentzsch nur durch ein Foul gebremst werden konnte. Auch beim 2.Treffer nur 3 Minuten später bewies Martin, dass er nicht nur Tore schießen kann, sondern sein Handwerk auch als Vorbereiter versteht. So setzte er sich schön auf der rechten Seite durch und spielte erneut einen Traumpass, diesmal in den Rücken der Abwehr, der dann schließlich vom LSV-Kunstschützen Rico Petzold mit einem schönen Schuss ins linke obere Eck des Ralbitzer Tores verwertet wurde. Nach diesem frühen Doppelschlag war der Gastgeber natürlich erst einmal geschockt. Der LSV bestimmte das Spielgeschehen nach Belieben und erhöhte das Ergebnis in der 31.Minute gar auf 3:0. Ein Eckball von Sven Züchner konnte von einigen Ralbitzer Abwehrspielern nicht aus der Gefahrenzone geschlagen werden und ging deshalb bis zum langen Pfosten, wo Ricardo Petzold keine Mühe mehr hatte, das 0:3 zu erzielen. In den Schlussminuten der 1.Halbzeit kamen die Gastgeber dann zwar etwas besser ins Spiel und hatten auch die eine oder andere Torchance, doch spätestens bei LSV-Keeper Maik Sudau war dann Endstation. Nach dem Seitenwechsel spielten die Lomnitzer zunächst sehr souverän weiter. In der 60.Minute erhöhte Thomas Keil schließlich auf 0:4. Mit dieser Führung im Rücken fühlte sich der LSV dann aber scheinbar schon etwas zu sicher und ließ die Ralbitzer nochmal kommen. Durch Tore in der 62. und 69. Minute, denen grobe Lomnitzer Abwehrschnitzer vorrausgingen, konnte der Gastgeber auf 2:4 verkürzen und widderte plötzlich wieder Morgenluft. So ganz aussichtslos waren die Hoffnungen der Ralbitzer zu diesem Zeitpunkt keinesfalls, denn der LSV hatte durch zu frühe Wechsel fast die komplette Offensive verloren – da Ricardo Petzold, Sven Züchner und Martin Jentzsch nicht mehr dabei waren. Doch die Konterchancen der Lomnitzer ließen nicht lange auf sich warten und wurden vor allem durch den heute besten LSV-Spieler Frank Wagner eingeleitet oder vollendet. Er selbst traf aber zunächst nur den Pfosten, schaute dann aber freudestrahlend zu, wie es die Ralbitzer Hintermannschaft selbst erledigte und 4 Minuten vor Schluss mit einem Eigentor das 2:5 und damit die endgültige Entscheidung herbeiführte. Fazit: Der LSV ist auf dem besten Weg zurück in die Kreisliga. Vor allem in der 1.Halbzeit ließ man die Ralbitzer so gut wie nicht ins Spiel kommen und glänzte durch gutes Pass-Spiel und großer Ballsicherheit. Natürlich hätten die Hausherren durchaus auch das eine oder andere Tor mehr schießen können, doch dann muss man auch die zahlreich vergeben Chancen des LSV hinzu zählen und man hätte sich 4:8 oder noch höher getrennt. Die Schwächephase nach dem 0:4 hielt nicht lange an und konnte durch gegenseitige mahnende Worte auch schnell beendet werden.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner