Nur das Ergebnis stimmte heute

Sven Züchner (l.) heute der beste Spieler beim Lomnitzer SV

Der Lomnitzer SV hat den Pflichtsieg bei der 2.Mannschaft der SG Oßling/Skaska am Ende doch recht deutlich eingefahren. Trotz des hohen 5:0- Erfolges sammelten sich bei Trainer Thomas Mager jedoch einige Notizen auf dem Fehlerzettel an. Nachdem Sven Züchner den LSV nach 10 Minuten mit einem sehenswerten Freistoßtor mit 0:1 in Führung brachte und Frank Wagner in der 37.Spielminute auf 0:2 erhöhte, begannen die Lomnitzer zunehmend leichtsinniger und unkonzentrierter zu agieren. Vor allem nach dem Seitenwechsel schallten die lautstarken aber berechtigten Wutausbrüche des LSV-Trainers immer häufiger über den Oßlinger Sportplatz. Auch wenn sich die Gastgeber mit dem Erarbeiten von Torchancen sehr schwer taten, spielten sie in dieser Phase doch etwas offensiver als noch zu Beginn der Partie. Beim Lomnitzer SV war heute irgendwie kein richtiges Spielsystem zu erkennen. Stattdessen hatte man den Eindruck, dass jeder hier sein Tor erzielen wollte und bei Gegenangriffen kaum mal ein Schritt nach hinten gemacht wurde. Natürlich hätte der LSV auch schon zu diesem Zeitpunkt höher führen müssen. Doch man versäumte es den Sack frühzeitig zuzumachen. Vor allem Ricardo Petzold schloss seine Tormöglichkeiten anfangs zu überhastet ab. In der 74.Minute platzte dann aber endlich der Knoten bei ihm, indem er zum 0:3 traf und damit die endgültige Entscheidung herbeiruf. Fünf Minuten später setzte er sogar noch einen drauf und traf zum vierten Lomnitzer Treffer in die Maschen. Einem möglichen Hattrick funkte dann aber Frank Wagner dazwischen, der in der 82.Minute nach einem Eckball ein schönes Kopfballtor erzielen konnte. Das Frank Wagners Gesamtbewertung am Ende trotz der zwei Treffer dennoch negativ ausfiel, hat er wiedermal seinem Drang zum ausgiebigen und lautstarken Kommentieren von Schiedsrichterentscheidungen zu verdanken. In der 85.Minute flog er deshalb nach wiederholtem Meckern mit Gelb/Rot vom Platz. Vor allem bei einer 5:0-Führung war dies ein nicht zu entschuldigendes Auftreten. Am Ende bleib es beim 5:0 für den LSV, der damit die Pflichtaufgabe doch noch souverän meisterte, aber auch auf einen wirklich sehr schwachen Gegner traf. Nächste Woche im Spitzenspiel zuhause gegen die SG Nebelschütz II wird man auf jeden Fall wieder mehr tun müssen um die 3 Punkte einzufahren.

Freistoßtor von Sven Züchner zum 0:1

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