Der Lomnitzer SV ist weiterhin auf dem Vormarsch in der 1. Kreisklasse. Jedoch war es wiederum von der spielerischen Seite aus gesehen, eher eine mittelmäßige Leistung des LSV. Man merkte aber auch deutlich den Unterschied zu den vorherigen Gegnern. Lichtenberg hatte in der 1. Halbzeit wesentlich mehr vom Spiel und kam auch mit den Platzverhältnissen besser zu recht. Nach dem Seitenwechsel wurde Lomnitz immer besser. Der Kampfgeist stimmte in dieser Phase bei allen Spielern. Einige böse Attacken, vor allen wieder gegen Falk Scholz, gab es in einem ansonsten fairen Spiel. Zum Glück – denn der "anwesende", besser gesagt der "abwesende" Schiedsrichter hatte das Spiel zu keiner Zeit im Griff. In der 78. Minute war es dann soweit, einer der besten Lomnitzer Spieler an diesem Tag, Marco Pyrek, setze sich auf der rechten Seite gut durch, seine Eingabe verwandelte in klassischer Manier (Eigentor) eine Abwehrspieler des TSV Lichtenberg zum 0:1. Nachdem die Lichtenberger ihre Abwehr dann zunehmend aufmachten, konnte Martin Jentzsch das 0:2 in der letzten Spielminute erzielen. Lomnitz sollte das spielfreie Wochenende nutzen, um sich gut auf das Spitzenspiel gegen Liegau vorzubereiten.